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3 jahre

ø 997 € brutto

(im ersten Jahr)

welchen beruf lernst du?

Ich lerne im zweiten Lehrjahr Berufskraftfahrer bei der Vollmar Transport & Logistik GmbH in Querfurt.

was lernt man in diesem Beruf?

Die Aufgaben sind vielfältig und reichen vom Führen eines Lkws, über die Routenplanung – dazu gehört auch das wirtschaftliche Fahren –, Ladungssicherung und technische Fahrzeugwartung bis hin zur Dokumentation der Ladungen. Außerdem lernt man während der Ausbildung die Straßenverkehrsordnung und erwirbt rechtliches Wissen.

warum hast du dich für diesen beruf entschieden?

Schon als kleiner Junge bin ich mit einem Opa und Onkel im Lkw mitgefahren. Mich faszinierte das Führen dieses großen Fahrzeugs und ich wollte wissen, was alles transportiert wird und wie alle Abläufe dabei funktionieren. Daher war es immer mein Wunsch, Berufskraftfahrer zu werden.

Welche Fähigkeiten sollte man bei diesem Berufswunsch mitbringen? 

Wichtig sind vor allem Flexibilität, technisches Verständnis, logisches Denken sowie Verantwortungsbewusstsein und auch ein gesundes Maß an Geduld.

Wie hast du deine 
Ausbildungsfirma gefunden? 

Die Vollmar Transport & Logistik GmbH ist die Firma, bei der ich auch schon als kleiner Junge mit meinem Onkel mitgefahren bin. Somit habe ich mich auch dort beworben, um meinen Beruf zu erlernen. Außerdem ist das Unternehmen vor Ort.

Wie lange lernst du? 

Die Ausbildung dauert drei Jahre und ist geteilt einen praktischen und schulischen Teil.

Welche Tipps würdest du künftigen Azubis in deinem Ausbildungsberuf geben?

Neben den ganzen Fähigkeiten, die man benötigt, braucht man viel Interesse am Fahren. Man sollte außerdem bedenken, dass man sehr viel unterwegs ist.

Wie soll deine berufliche Karriere nach der Ausbildung weitergehen? 

Ich möchte nach meiner Lehre weitere Erfahrungen als Berufskraftfahrer in der Spedition Vollmar sammeln.

Fakten zum Berufsbild

Berufskraftfahrer/in

Lernorte: Betrieb und Berufsschule

Berufskraftfahrer/innen im Güterverkehr transportieren Güter unterschiedlichster Art, z.B. Industrieprodukte, Konsumgüter, Baustoffe, Holz, Kraftstoffe oder Heizöl, hauptsächlich mit dem Lkw. Im Personenverkehr sind sie beispielsweise als Busfahrer/innen im Linien- oder Reiseverkehr tätig. Sie verbringen viel Zeit hinter dem Steuer und kennen die Straßenverkehrsregeln im In- und Ausland. Vor Fahrtantritt führen sie eine Übernahme- und Abfahrtskontrolle am Fahrzeug durch. Dabei überprüfen sie z.B. die Räder, den Motor und die Funktionsfähigkeit der Bremsanlagen. Anschließend nehmen sie das Transportgut oder das Gepäck der Fahrgäste an. Sie sorgen dafür, dass das Gewicht der Ladung gleichmäßig verteilt ist und kontrollieren die mitzuführenden Papiere.

Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) - Stand: 02.01.2026

Welcher Schulabschluss wird erwartet?

Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hauptschulabschluss ein.

Wo arbeitet man?

Beschäftigungsgsbetriebe:
  • in Transportunternehmen des Güterverkehrs, z.B. Speditionen

  • in Transportunternehmen des Personenverkehrs, z.B. kommunale Verkehrsbetriebe

arbeitsorte:
  • am Steuer eines Fahrzeugs

  • darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch im Freien, in Lagerhäusern und Fahrzeughallen sowie in Werkstätten

Worauf kommt es an?

anforderungen:
  • Verantwortungsbewusstsein (z.B. Überprüfen der 
    Betriebssicherheit oder Einhalten der Lenkzeiten)

  • Umsicht und Konzentrationsfähigkeit (z.B. beim 
    Erfassen und Berücksichtigen des Umfelds beim 
    Rangieren oder Rückwärtsfahren)

  • Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. Beachten von Anzeigen und des Straßenverkehrs)

  • Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit (z.B. Erkennen von und Reagieren auf Gefahrensituationen)

  • Technisches Verständnis (z.B. Kontrolle der Betriebssicherheit von Antrieb, Fahrwerk, Untergestell,Bremsen)

schulfächer:
  • Mathematik (z.B. Kraftstoffverbrauch ausrechnen)

  • Deutsch (z.B. Betriebsanleitungen korrekt verstehen)

  • Werken/Technik (z.B. um einfache Reparaturen durch- zuführen)

  • Physik (z.B. um die Fahrphysik von Autos zu verstehen)

  • Englisch (z.B. um mit ausländischen Kunden/ Kundinnen zu kommunizieren)

interview

Berufskraftfahrer/in

TRUCKER POWER

Bruno Abend | 19 Jahre

tipp

DIE ANTWORT KOMMT

Die Zusage kommt mit kleiner Post, die Absage mit großer Post. Erfahrene Bewerber erkennen dies bereits beim Öffnen des Briefkastens: Eine Zusage ist meist eine kurze Mitteilung im Standardformat, während bei einer Absage die Bewerbungsunterlagen zurückgeschickt werden. Bei einer Zusage solltest du den Ausbildungsbetrieb schnell informieren, dass du den Platz annimmst. In einer guten Arbeitsmarktlage kann es vorkommen, dass man mehrere Zusagen erhält. Entscheide dich rasch und informiere die Unternehmen über deine Entscheidung - nichts zu tun ist unhöflich und verbaut anderen Bewerbern Chancen. Bei einer Absage gibt es keinen Grund aufzugeben! Es ist erfreulich, wenn die ersten Bewerbungen gleich zu Einladungen führen, aber eine Absage ist nicht tragisch. Besonders in begehrten Berufen ist der Andrang groß, und oft entscheiden Kleinigkeiten über die Auswahl. Lass dich von einer Absage nicht entmutigen!

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