3-5 jahre
ø 1416 € brutto
(im ersten Jahr)
Wie soll deine berufliche Karriere nach der Ausbildung weitergehen?
Ich möchte gerne in der Pflege bleiben und hoffe, nach der Ausbildung beim DRK übernommen zu werden.
Welche Tipps würdest
du künftigen Azubis
in deinem Ausbildungs-
beruf geben?
Habt keine Angst, Fragen zu stellen. Pünktlichkeit, Teamfähigkeit, Empathie und Mithelfen, wo man kann, sind sehr wichtig, man entwickelt sich dadurch enorm weiter.
Wie lange lernst du?
Die Ausbildung dauert drei Jahre.
Wie hast du deine
Ausbildungsfirma gefunden?
Ich habe gemeinsam mit meiner Mutter im Internet recherchiert. Das DRK ist mir sofort positiv aufgefallen, daher habe ich mich dort beworben.
Welche Fähigkeiten sollte man bei diesem Berufswunsch mitbringen?
Freundlichkeit, Geduld, Hilfsbereitschaft, Interesse am Menschen und die Fähigkeit, gut zuhören zu können.
warum hast du dich für diesen beruf entschieden?
Pflege ist für mich ein echter Herzensberuf. Meine Mutter arbeitete früher als Pflegehelferin, und als Kind durfte ich sie manchmal begleiten. Der Kontakt zu älteren Menschen hat mir viel Freude gemacht, das ist mir bis heute im Herzen geblieben.
was lernt man in diesem Beruf?
Die Ausbildung ist generalistisch. Das bedeutet, ich lerne verschiedene Pflegebereiche kennen, von der Kinderkrankenpflege über die Altenpflege bis hin zur Arbeit im Krankenhaus und Pflegeheim. Man betreut Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen und lernt sowohl medizinische als auch pflegerische Tätigkeiten.
welchen beruf lernst du?
Ich mache die Ausbildung zur Pflegefachfrau im DRK-Seniorenzentrum „Kyffhäuserblick“ in Sangerhausen. Jetzt befinde ich mich im dritten Lehrjahr.
Fakten zum Berufsbild
PFLEGEFACHMANN/-FRAU
Lernorte: Pflegeschule sowie Krankenhäuser, stationäre/ambulante Pflegeeinrichtungen
Pflegefachleute pflegen und betreuen Menschen aller Altersstufen in den Bereichen Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege. In der Grundpflege betten sie hilfsbedürftige Menschen und unterstützen sie bei der Nahrungsaufnahme und Körperpflege. In der ambulanten Pflege arbeiten Pflegefachleute auch mit Angehörigen zusammen und unterweisen diese z.B. in Pflegetechniken. Sie versorgen in Abstimmung mit den behandelnden Ärzten und Ärztinnen z.B. Wunden und führen Infusionen, Blutentnahmen und Punktionen durch. Außerdem assistieren sie bei Untersuchungen, verabreichen den Patienten ärztlich verordnete Medikamente oder Injektionen und bereiten sie auf operative Maßnahmen vor. Darüber hinaus übernehmen sie Organisations- und Verwaltungsaufgaben wie die Ermittlung des Pflegebedarfs und die Planung, Koordination und Dokumentation von Pflegemaßnahmen. Auch bei der Patientenaufnahme, in der Qualitätssicherung und bei der Verwaltung des Arzneimittelbestandes wirken sie mit.
Quelle: BERUFENET - Stand: 01.12.2025
Welcher Schulabschluss wird erwartet?
Für die Ausbildung wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt. Die Pflegeschulen wählen Bewerber/innen nach eigenen Kriterien aus.
Wo arbeitet man?
Beschäftigungsgsbetriebe:
-
in Krankenhäusern, Facharztpraxen oder Gesundheitszentren
-
in Altenwohn- und ‑pflegeheimen
-
bei ambulanten Pflegediensten
-
in Einrichtungen der Kurzzeitpflege
-
in Hospizen, in Wohnheimen für Menschen mit Behinderungen
arbeitsorte:
-
in Patientenzimmern von Krankenstationen
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in Untersuchungs-, Behandlungs- und Pflegearbeitsräumen
-
in Patientenwohnungen (bei ambulanter Pflege)
-
in Büroräumen oder Stationszimmern
Worauf kommt es an?
anforderungen:
-
Einfühlungsvermögen und Kontaktfähigkeit (z.B. im Umgang mit Patienten und Angehörigen)
-
Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. bei der Dokumentation von Pflegemaßnahmen)
-
Psychische Stabilität (z.B. im Umgang mit schwer kranken oder sterbenden Patienten)
-
Gute körperliche Konstitution (z.B. beim Umbetten von Patienten)
-
Verschwiegenheit (z.B. Umgang mit Patientendaten)
schulfächer:
-
Ethik (z.B. gutes Gespür für ethische Fragestellungen)
-
Biologie (z.B. für medizinische Sachverhalte)
-
Chemie (z.B. für Wirkungsweise von Medikamenten)
-
Deutsch (z.B. Erklärung von Pflegemaßnahmen)
-
Mathematik (z.B. um Pflegeleistungen abzurechnen)
tipp
FÖRDERUNG UND UNTERSTÜTZUNG
Während deiner Berufsausbildung erhältst du eine Vergütung, die im Ausbildungsvertrag festgelegt ist und sich nach Branche, Region und Tarifvereinbarungen richtet. In Betrieben ohne Tarifbindung darf dein Gehalt höchstens 20 Prozent unter dem Branchendurchschnitt liegen. Wenn das Lehrlingsgehalt nicht ausreicht, kann die Agentur für Arbeit mit einer Förderung aus dem Vermittlungsbudget unterstützen. Kläre die möglichen Kostenübernahmen mit deinem Berufsberater. Zudem zahlt die Agentur während der Ausbildung eine Berufsausbildungsbeihilfe (BAB), wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Den BAB-Rechner findest du online, um zu prüfen, ob du Anspruch hast. Bei einer Zweitausbildung gibt es keinen BAB-Anspruch. Alternativ kannst du Wohngeld beantragen, jedoch nur eine der beiden Leistungen in Anspruch nehmen. Für schulische Ausbildungen ohne Vergütung kannst du Bafög beim Amt für Ausbildungsförderung beantragen; weitere Infos findest du auf den entsprechenden Websites.
interview
PFLEGEFACHMANN/-FRAU
ZWISCHEN HERZ UND HUMOR
Jasmin Chantal Knabe | 22 Jahre
