welchen beruf lernst du?
Ich lerne Kaufmann für Tourismus und Freizeit im ersten Lehrjahr bei der Seilbahnen Thale Erlebniswelt.
was lernt man in diesem Beruf?
Man lernt, wie man Gäste betreut, Angebote plant und den Betrieb am Laufen hält. Darüber hinaus erhält man Einblicke in die Bereiche Marketing und Vertrieb und erwirbt viele praktische Fähigkeiten für die Arbeit im Freizeitbetrieb.
warum hast du dich für diesen beruf entschieden?
Ich habe mich für diesen Beruf entschieden, weil mir die Arbeit im Freizeitbereich Spaß macht. Besonders gefällt mir, dass ich sowohl direkt mit Gästen arbeite als auch im Büro organisiere und plane – so wird es nie langweilig.
Welche Fähigkeiten sollte man bei diesem Berufswunsch mitbringen?
Für diesen Beruf sollte man offen im Umgang mit Menschen sein und gerne auf Gäste zugehen. Wichtig sind außerdem Organisationstalent, Flexibilität und die Fähigkeit, sich auf verschiedene Aufgaben einzustellen.
Wie hast du deine
Ausbildungsfirma gefunden?
Ich habe meine Ausbildungsfirma zufällig im Internet gefunden. Die Seilbahnen Thale Erlebniswelt kannte ich zwar schon vorher, aber dass man dort eine Ausbildung machen kann, war mir nicht bewusst.
Wie lange lernst du?
Die Ausbildung dauert drei Jahre.
Welche Tipps würdest du künftigen Azubis in deinem Ausbildungsberuf geben?
Ich stehe noch ganz am Anfang, aber ich kann bereits jetzt sagen, dass es sich lohnt, offen für die verschiedenen Aufgaben im Betrieb zu sein und zu erleben, wie alles funktioniert. Besonders spannend ist der direkte Kontakt mit den Gästen. Aber auch im Büro bekommt man einen guten Einblick. Wer aufmerksam ist und verschiedene Dinge ausprobiert, merkt schnell, wie vielseitig der Beruf ist.
Wie soll deine berufliche Karriere nach der Ausbildung weitergehen?
Ehrlich gesagt habe ich noch keine Ahnung, wie es nach der Ausbildung weitergeht. Derzeit konzentriere ich mich darauf, den Betrieb kennenzulernen und Erfahrungen zu sammeln. Später schaue ich, was sich ergibt. Wenn mir die Arbeit weiterhin Spaß macht, würde ich gerne bei der Seilbahnen Thale Erlebniswelt bleiben.
Fakten zum Berufsbild
Kaufmann/-frau für Tourismus und Freizeit
Lernorte: Betrieb und Berufsschule
Kaufleute für Tourismus und Freizeit entwickeln, vermitteln und verkaufen touristische Produkte und Dienstleistungen. Sie koordinieren und vermarkten Tourismus- und Freizeitangebote unter Berücksichtigung der Zielgruppen- bzw. Kundenwünsche, planen Veranstaltungen und stellen deren Organisation sicher. Dabei arbeiten sie eng mit Partnern vor Ort zusammen, bauen Netzwerke auf und pflegen diese. Ebenso informieren und beraten sie – ggf. in einer Fremdsprache – Interessenten zum touristischen und kulturellen Angebot einer Region bzw. eines Ortes, nehmen Reservierungen sowie Buchungen entgegen. Sie geben z.B. Auskünfte über die Öffnungszeiten von örtlichen Einrichtungen, verteilen oder verkaufen Informationsbroschüren, stellen touristische Angebotspakete zusammen und kalkulieren hierfür Preise. Außerdem fördern sie durch Öffentlichkeitsarbeit den regionalen Tourismus.
Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) - Stand: 02.01.2026
Welcher Schulabschluss wird erwartet?
Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss ein.
Wo arbeitet man?
Beschäftigungsgsbetriebe:
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bei Tourismus- und Freizeitorganisationen
in lokalen und regionalen Tourist-Informationen und -büros -
bei Ausflugs- und Reiseunternehmen, in Freizeiteinrichtungen, bei Unternehmen des Gesundheits- und Wellnesstourismus
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bei Incoming-Unternehmen, in touristischen Branchenverbänden und Organisationen der Tourismusförderung
arbeitsorte:
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in Büroräumen sowie in Informations- und Verkaufsstellen
-
darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch auf Tourismus-Messen
Worauf kommt es an?
anforderungen:
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Kaufmännisches Denken und Verhandlungsgeschick (z.B. touristische Produkte entwickeln)
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Sorgfalt (z.B. beim Kalkulieren von Preisen)
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Kommunikationsfähigkeit und Kunden- und Serviceorientierung (z.B. Kundenwünsche berücksichtigen)
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Kontaktbereitschaft und interkulturelle Kompetenz (z.B. bei der Beratung von Touristen aus verschiedenen Ländern berücksichtigen)
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Kreativität und organisatorische Fähigkeiten (z.B.Touristikangebote entwickeln und organisieren)
schulfächer:
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Wirtschaft (z.B. um den Zahlungsverkehr zu erfassen und Statistiken zu führen)
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Deutsch (z.B. um Informations- und Verkaufsgespräche durchzuführen)
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Mathematik (z.B. um Kosten, Gewinne und betriebliche Kennzahlen zu berechnen)
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Englisch und weitere Fremdsprachen (z.B. um fremdsprachige Gäste zu beraten)
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Erdkunde/Geografie (z.B. um Auskunft über das Klima und die Naturgegebenheiten zu geben)
tipp
KARRIERE OHNE STUDIUM MIT AUSBILDUNG
Im Handel und Handwerk wird zunehmend erkannt, dass fehlende Fachkräfte ein großes Problem darstellen. In den kommenden Jahren stehen bundesweit bei etwa 190.000 Unternehmen Firmenübernahmen an. Die wachsende Nachfrage nach akademischen Studiengängen und die geringe Bereitschaft zur dualen Berufsausbildung verschärfen die Fachkräftenachfrage. Auch ohne Hochschulabschluss hast du exzellente Karrierechancen als Führungskraft oder Unternehmer/-in – dank des Meisterbriefs. Starte mit einer dualen Ausbildung in über 100 Berufen, sei es im gewerblich-technischen Bereich wie Tischler/-in oder Friseur/-in, oder im kaufmännischen Bereich wie Automobilkaufmann/-frau. Auch nach der Ausbildung hört das Lernen nicht auf. Das Wissen muss immer auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Die Handwerkskammern, sowie die Industrie- und Handelskammern bieten dir entsprechende berufsbezogene Qualifizierungsmaßnahmen an. Der Meisterabschluss ermöglicht Selbstständigkeit oder Führungspositionen und ist gleichwertig zu einem Bachelorabschluss. Zudem kannst du einen Abschluss auf Master-Niveau erreichen, z.B. als geprüfte/-r Betriebswirt/-in oder Gebäudeenergieberater/-in.
interview
Kaufmann/-frau für Tourismus und Freizeit
MIT DER
SEILBAHN INS
BÜRO IST GEIL
Falco Scholz | 18 Jahre
3 jahre
ø 1075 € brutto
(im ersten Jahr)
