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3 jahre

ø 950 € brutto

(im ersten Jahr)

welchen beruf lernst du?

Ich mache eine Ausbildung zum Hotelfachmann.

was lernt man in diesem Beruf?

Man durchläuft alle Bereiche eines Hotels. Von der Rezeption über das Restaurant bis hin zum Housekeeping, zur Reservierung und auch ins Marketing. Genau diese Vielseitigkeit hat mich begeistert. Kein Tag gleicht dem anderen und man bekommt spannende Einblicke in alle Abläufe, die für einen reibungslosen Hotelbetrieb notwendig sind.

warum hast du dich für diesen beruf entschieden?

Die Hotellerie und Gastronomie ist einfach unglaublich facettenreich. Sie ist sowohl national als auch international gefragt, und überall auf der Welt kann man mit einer guten Ausbildung Fuß fassen. Das hat mich gereizt. Ich wollte etwas lernen, das mir später viele Türen öffnen kann und das nicht nur im Büro, sondern mitten im Leben.

Welche Fähigkeiten sollte man bei diesem Berufswunsch mitbringen? 

Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, sollte auf jeden Fall stressresistent sein und Freude daran haben, mit Menschen zu kommunizieren. Auch Flexibilität ist wichtig, Arbeitszeiten im Schichtsystem sind normal, und manchmal springt man eben ein, wenn jemand ausfällt. Es zeigt, dass man verlässlich ist und sich ins Team einbringt.

Wie hast du deine 
Ausbildungsfirma gefunden? 

Ich habe mein Hotel auf einer Berufsmesse in Aschersleben kennengelernt. Dort bin ich direkt ins Gespräch gekommen und war sofort interessiert. Danach habe ich mich näher informiert und schnell war klar: Das ist der richtige Platz für meine Ausbildung.

Wie lange lernst du? 

Die Ausbildung dauert drei Jahre und ist geteilt einen praktischen und schulischen Teil.

Welche Tipps würdest du künftigen Azubis in deinem Ausbildungsberuf geben?

Die Ausbildung dauert drei Jahre, in denen man wirklich viel lernt, nicht nur fachlich, sondern auch persönlich. Es ist wichtig, teamfähig zu sein. Ein Hotel funktioniert nur, wenn alle an einem Strang ziehen. Auch in stressigen Momenten sollte man einen kühlen Kopf bewahren. Manchmal sagt jemand im Stress ein paar harte Worte, aber das sollte man nicht persönlich nehmen.Die Ausbildung dauert drei Jahre, in denen man wirklich viel lernt, nicht nur fachlich, sondern auch persönlich. Es ist wichtig, teamfähig zu sein. Ein Hotel funktioniert nur, wenn alle an einem Strang ziehen. Auch in stressigen Momenten sollte man einen kühlen Kopf bewahren. Manchmal sagt jemand im Stress ein paar harte Worte, aber das sollte man nicht persönlich nehmen.

Wie soll deine berufliche Karriere nach der Ausbildung weitergehen? 

Ich überlege, zunächst noch im Ausbildungsbetrieb zu bleiben, vor allem, um mehr über die Bar und Spirituosen zu lernen. Die Gastronomie hat so viele Richtungen, da möchte ich noch tiefer eintauchen. Später zieht es mich vielleicht in andere Hotels oder sogar ins Ausland. Fest steht: Ich will noch viel lernen, denn die Gastronomie lebt vom Lernen.

Fakten zum Berufsbild

Hotelfachmann/-frau

Lernorte: Betrieb und Berufsschule

Hotelfachleute planen Arbeitsabläufe im Hotel, betreuen und beraten Hotelgäste und sorgen für deren Wohlergehen. Dabei legen Hotelfachleute in allen Abteilungen eines Hotels mit Hand an. Beispielswei-se richten sie die Gästezimmer her und kontrollieren sie, bedienen im Restaurant und arbeiten in der Küche mit. Sie organisieren Veranstaltungen und vergeben die Zimmer. Hotelfachleute stellen Rech-nungen aus, planen den Personaleinsatz und überwachen beispielsweise das Küchenhilfspersonal. Auch für die Buchhaltung und die Lagerhaltung sind sie zuständig. Sie verhandeln mit Reiseveran-staltern und sind in großen Hotels an der Entwicklung und Durchführung von Marketingmaßnahmen beteiligt.

Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) - Stand: 02.01.2026

Welcher Schulabschluss wird erwartet?

Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hauptschulabschluss ein.

Wo arbeitet man?

Beschäftigungsgsbetriebe:
  • in Hotels, Gasthöfen und Pensionen

arbeitsorte:
  • am Empfang und im Restaurant

  • darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch im Freien, in Lagerräumen, Hotelzimmern, Hotelküchen, in Büroräumen

Worauf kommt es an?

anforderungen:
  • Flexibilität (z.B. um sich beim Einsatz in den Bereichen Restaurantservice, Küche, Verwaltung oder Empfang an die jeweiligen Aufgaben und Arbeitssituationen anzupassen)

  • Kunden- und Serviceorientierung sowie Kontaktbereitschaft (z.B. auf die Wünsche und Bedürfnis-se der Gäste eingehen)

  • Gute körperliche Konstitution (z.B. schwere Serviertabletts tragen)

  • Teamfähigkeit (z.B. mit dem Küchen- und Hauspersonal zusammenarbeiten)

schulfächer:
  • Mathematik (z.B. um Rechnungen zu erstellen)

  • ​Deutsch (z.B. um mit Gästen zu kommunizieren)

  • Englisch und weitere Fremdsprachen (z.B. um internationale Gäste zu betreuen)

  • Hauswirtschaftslehre (z.B. um Tische einzudecken)

tipp

DIE ANTWORT KOMMT

Die Zusage kommt mit kleiner Post, die Absage mit großer Post. Erfahrene Bewerber erkennen dies bereits beim Öffnen des Briefkastens: Eine Zusage ist meist eine kurze Mitteilung im Standardformat, während bei einer Absage die Bewerbungsunterlagen zurückgeschickt werden. Bei einer Zusage solltest du den Ausbildungsbetrieb schnell informieren, dass du den Platz annimmst. In einer guten Arbeitsmarktlage kann es vorkommen, dass man mehrere Zusagen erhält. Entscheide dich rasch und informiere die Unternehmen über deine Entscheidung - nichts zu tun ist unhöflich und verbaut anderen Bewerbern Chancen. Bei einer Absage gibt es keinen Grund aufzugeben! Es ist erfreulich, wenn die ersten Bewerbungen gleich zu Einladungen führen, aber eine Absage ist nicht tragisch. Besonders in begehrten Berufen ist der Andrang groß, und oft entscheiden Kleinigkeiten über die Auswahl. Lass dich von einer Absage nicht entmutigen!

interview

Hotelfachmann/-frau

Lernen, denn die Gastronomie lebt vom Lernen

Ricardo Roth | 20 Jahre

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