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interview

Industriemechaniker/in

BLEIB
DU SELBST

Justin Türpe | 18 Jahre

3,5 jahre

ø 954 € brutto

(im ersten Jahr)

welchen beruf lernst du?

Ich erlerne den Beruf Industriemechaniker im Einsatzgebiet Instandhaltung. Ich bin seit August 2025 im dritten Ausbildungsjahr bei Schüco in Weißenfels.

was lernt man in diesem Beruf?

Als Auszubildender zum Industriemechaniker lernt man viele spannende und abwechslungsreiche Prozesse kennen, die direkt mit der Herstellung von Kunststoff-Profilen für Fenster und
Türen zu tun haben. Wir sind in den Produktionsbereichen
für die Instandhaltung, die Wartung sowie Reparatur unserer Maschinen und Anlagen verantwortlich. Dabei lernen wir den Umgang mit Werkzeugen, modernen Maschinen und computergesteuerten Anlagen.

warum hast du dich für diesen beruf entschieden?

Der Beruf, den ich erlerne, ist sehr vielfältig und macht mir viel Spaß. Außerdem bin ich handwerklich begabt und habe ein großes technisches Interesse.

Welche Fähigkeiten sollte man bei diesem Berufswunsch mitbringen? 

Wichtig bei diesem Beruf sind insbesondere handwerkliches Geschick und ein grundlegendes technisches Verständnis. Ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen, aber auch Mathematik und Physikkenntnisse sollten natürlich ebenfalls vorhanden sein. Darüber hinaus sollte man eine gute Teamfähigkeit sowie eine sorgfältige Arbeitsweise mitbringen.

Wie hast du deine 
Ausbildungsfirma gefunden? 

Ich bin durch ein Familienmitglied auf Schüco aufmerksam geworden. Daraufhin habe ich ein Praktikum gemacht und mich sofort sehr wohl gefühlt, weshalb ich mich schließlich beworben
habe.

Wie lange lernst du? 

Die Ausbildung in diesem Beruf dauert dreieinhalb Jahre. Zudem sind weitere betriebliche Spezialisierungen nach der Ausbildung möglich.

Welche Tipps würdest du künftigen Azubis in deinem Ausbildungsberuf geben? 

Zukünftige Azubis sollten stets neugierig sein und sich trauen, Fragen zu stellen. Außerdem ist es wichtig, sorgfältig und sicher zu arbeiten. Natürlich sollte man entsprechendes Interesse für den Beruf sowie Eigeninitiative zeigen.
Hilfreich ist auch der Austausch im Team und mit anderen
Auszubildenden, um voneinander zu lernen und gemeinsam
erfolgreich Herausforderungen zu meistern.

Wie soll deine berufliche Karriere nach der Ausbildung weitergehen? 

Nach meiner Ausbildung möchte ich gerne weiterhin bei
Schüco arbeiten und mich hier fachlich weiterentwickeln. Ich
fühle mich im Unternehmen sehr wohl und sehe gute Möglichkeiten, meine beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten auszubauen – zum Beispiel durch verschiedene Weiterbildungen

Fakten zum Berufsbild

Indistriemechaniker/in

Lernorte: Betrieb und Berufsschule

Industriemechaniker/innen organisieren und kontrollieren Produktionsabläufe und sorgen dafür, dass Maschinen und Fertigungsanlagen betriebsbereit sind. Sie bauen Maschinen oder ganze Fertigungsanlagen, installieren und vernetzen sie und nehmen sie in Betrieb.
Wenn ihr Schwerpunkt im Bereich Produktionstechnik liegt, richten sie Maschinen ein, bauen sie um und steuern Fertigungsprozesse.
Die Wartung und Reparatur von Betriebsanlagen und technischen Systemen gehört ebenfalls zu ihren Aufgaben. Dafür wählen sie
Prüfmittel aus, stellen Störungsursachen fest und tauschen z.B. defekte Bauteile oder Verschleißteile aus, prüfen Lager und ziehen Schrauben nach. Gegebenenfalls stellen sie Ersatzteile mithilfe von CNC-Maschinen oder 3-D-Druckanlagen auch selbst her. Des Weiteren übergeben sie technische Systeme und Produkte an die Kunden und weisen sie in die Bedienung ein.

Quelle: BERUFENET (www.arbeitsagentur.de) - Stand: 01.12.2025

Welcher Schulabschluss wird erwartet?

Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss ein.

Wo arbeitet man?

Beschäftigungsgsbetriebe:
  • in Unternehmen nahezu aller produzierenden Wirtschaftsbereiche

arbeitsorte:
  • in Werk- bzw. Produktionshallen, in Werkstätten

  • ​darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch beim Kunden

Worauf kommt es an?

anforderungen:
  • Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Montieren von Baugruppen zu Maschinen)

  • Sorgfalt (z.B. beim Erstellen auftragsbezogener und 
    Ausrichten und Spannen von Werkstücken) technischer Unterlagen mit Standardsoftware, beim

  • Technisches Verständnis und handwerkliches Geschick (z.B. beim Warten der Maschinen)

  • Verantwortungsbewusstsein (z.B. Einhalten der 
    Datenschutzvorschriften bei der Arbeit mit 
    informationstechnischen Systemen)

  • Gute körperliche Konstitution (z.B. Heben schwerer Bauteile)

schulfächer:
  • Physik (z.B. um Grundlagen der Elektro- und
    Steuerungstechnik zu verstehen)

  • Mathematik (z.B. um Maße, Volumina und Winkel für
    Ersatzteile zu berechnen)

  • Werken/Technik (z.B. um Metall oder Kunststoff zu
    feilen)

  • Informatik (z.B. um CNC-Maschinen zu bedienen)

tipp

WIE BEWIRBST DU DICH RICHTIG?

Nimm dir Zeit mit der Bewerbung und sende sie niemals voreilig ab! Informiere dich über die Bewerbungszeiträume, um Fristen nicht zu verpassen. Muster-Bewerbungsschreiben helfen dir, die
richtige Form einzuhalten. Vermeide Copy-and-Paste aus dem Internet, da Personaler das sofort erkennen.

 

Der erste Eindruck zählt! Ob Online- oder Print-Bewerbung, das geht meist aus dem Stellengesuch hervor. Bei Unsicherheiten, frage nach. Deine Bewerbung sollte enthalten: Anschreiben, Lebenslauf und Abschlusszeugnis bzw. Halbjahreszeugnis. Ein Bewerbungsfoto ist zwar nicht zwingend, aber ratsam. Verwende eine neutrale Mappe und ein Deckblatt mit deinen Kontaktdaten und dem Ausbildungsplatz. Versende nur beglaubigte Kopien deiner Dokumente.

Das Anschreiben sollte maximal eine A4-Seite lang sein und sachlich begründen, warum du dich bewirbst. Präsentiere deine Motivation persönlich, aber präzise in kurzen Sätzen. Der Schlusssatz sollte freundlich und selbstbewusst sein.

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