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3,5 jahre

ø 999 € brutto

(im ersten Jahr)

welchen beruf lernst du?

Ich mache im dritten Lehrjahr eine Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker mit der Spezialisierung auf System- und Hochvolttechnik. Das bedeutet, dass ich mich vor allem mit moderner Fahrzeugtechnik, Elektroautos und Hybridfahrzeugen beschäftige. Mein Ausbildungsbetrieb ist Autohaus Schmidt & Söhne Aschersleben GmbH & Co. KG.

was lernt man in diesem Beruf?

In meiner Ausbildung lerne ich, wie man Fahrzeuge wartet, repariert und technische Probleme erkennt. Dazu gehört z.B. das Auslesen von Fehlerspeichern, das Wechseln von Bauteilen oder das Prüfen von Fahrzeugsystemen. Bisher habe ich vor allem die Grundlagen der Fahrzeugtechnik kennengelernt und arbeite hauptsächlich an Wartungs- und Reparaturarbeiten.

warum hast du dich für diesen beruf entschieden?

Schon seit meiner Jugend interessiere ich mich für Autos und Technik. Ich wollte einen Beruf lernen, bei dem ich nicht nur im Büro sitze, sondern praktisch arbeite und jeden Tag etwas Neues mache. Außerdem finde ich die Entwicklung in Richtung Elektromobilität spannend. Jedes Fahrzeug ist anders und bringt neue Herausforderungen mit sich, was die Arbeit abwechslungsreich macht.

Welche Fähigkeiten sollte man bei diesem Berufswunsch mitbringen? 

Man sollte auf jeden Fall technisches Interesse haben und gerne mit den Händen arbeiten. Wichtig sind außerdem Genauigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit, besonders bei Arbeiten an Hochvoltsystemen. Teamarbeit spielt auch eine große Rolle, weil man oft zusammen mit Kollegen an Fahrzeugen arbeitet. Auch Geduld ist wichtig, da manche Reparaturen mehr Zeit brauchen und nicht immer alles sofort klappt.

Wie hast du deine 
Ausbildungsfirma gefunden? 

Das Autohaus liegt in meiner Nähe und hatte Stellenanzeigen ausgeschrieben. Ich habe mich beworben und wurde zum Glück genommen.

Wie lange lernst du? 

Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre.

Welche Tipps würdest du künftigen Azubis in deinem Ausbildungsberuf geben? 

Man sollte offen für Neues sein, Fragen stellen und keine Angst haben, auch mal Fehler zu machen. Wichtig ist, immer motiviert zu bleiben und zuverlässig zu arbeiten. Je mehr man selbst mit anpackt, desto sicherer wird man im Umgang mit den Aufgaben.

Wie soll deine berufliche Karriere nach der Ausbildung weitergehen? 

Nach der Ausbildung möchte ich erst einmal Berufserfahrung sammeln und richtig im Job ankommen. Später kann ich mir vorstellen, mich weiterzubilden, zum Beispiel mit einer Meisterqualifikation.

Fakten zum Berufsbild

Kraftfahrzeug-
mechatroniker/in

Lernorte: Betrieb und Berufsschule

Kraftfahrzeugmechatroniker/innen mit dem Schwerpunkt System- und Hochvolttechnik halten elektronische, mechanische, hydraulische und pneumatische Systeme bzw. Anlagen von Autos mit Elektro- oder Hybridantrieb sowie mit Verbrennungsmotoren instand. Mithilfe elektronischer bzw. computergestützter Mess- und Diagnosegeräte (z.B. Hochvoltmessgeräte) testen und analysieren sie Antriebsaggregate (einschließlich Motormanagementsystem), Dämpfungs-, Niveauregelungs- und Fahrerassistenzsysteme. Sie vergleichen die Messwerte mit den Sollwerten und beurteilen, ob ein System funktioniert oder sie ggf. Einstellwerte ändern bzw. andere Störungsursachen beheben müssen.

 

Sie tauschen Verschleißteile sowie defekte Bauteile aus, setzen Hochvoltkomponenten instand, reparieren Antriebskomponenten sowie Informations- bzw. Kommunikationssysteme und wechseln Schmierstoffe, Brems- und Hydraulikflüssigkeiten. Auf Wunsch bauen sie auch Zusatzeinrichtungen wie Navigationsgeräte oder Freisprechanlagen ein. Kraftfahrzeugmechatroniker/innen können zudem bei der Konstruktion von Pkws mit Elektro- oder Hybridantrieb mitarbeiten.

Quelle: BERUFENET (www.arbeitsagentur.de) - Stand: 02.01.2026

Welcher Schulabschluss wird erwartet?

Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss ein.

Wo arbeitet man?

Beschäftigungsgsbetriebe:
  • in Reparaturwerkstätten

  • bei Herstellern von Kraftwagen (insbesondere von Hybrid- und Elektrofahrzeugen)

arbeitsorte:
  • in Werkstätten und Produktionshallen

Worauf kommt es an?

anforderungen:
  • Sorgfalt (z.B. Anschließen von Hochvoltleitungen)
    Verantwortungsbewusstsein (z.B. Einstellen und Warten sicherheitsrelevanter Bauteile wie Bremssysteme)

  • Handwerkliches Geschick und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Verdrahten elektronischer Bauteile oder beim Einstellen von Sollwerten an der Motorelektronik)

  • Technisches Verständnis (z.B. Ermitteln der Ursachen von Fehlern, Störungen und Schäden)

schulfächer:
  • Werken/Technik (z.B. beim Demontieren und
    Montieren z.T. sehr komplexer Baugruppen)

  • Mathematik (z.B. für das Berechnen des Drucks,
    der während des Verbrennungsvorgangs auf die Zylinderwand eines Motors einwirkt)

  • Physik (z.B. Beheben von Fehlern in der Elektronik)

tipp

SO MACHT DEIN FOTO EINDRUCK!

Personalchefs sind neugierig, wie Bewerber aussehen, weshalb das Bewerbungsfoto eine wichtige Rolle spielt. Es ist der erste Eindruck vor dem Vorstellungsgespräch. Laut Antidiskriminierungsgesetz ist das Foto jedoch kein Pflichtbestandteil der Bewerbung mehr, und der Verzicht darauf darf sich nicht negativ auswirken. Professionelle Fotos im Studio sind am besten; Selfies oder Freizeit-Schnappschüsse sind ungeeignet.

 

Besprich mit dem Fotografen, für welchen Beruf du dich bewirbst, da je nach Branche unterschiedliche Foto-Stile gefragt sind. Das Foto sollte auf dem Lebenslauf 4 x 6 cm oder 5 x 7 cm groß sein und auf dem Deckblatt 6,5 x 10 cm. Achte auf einen sympathischen Gesamteindruck und echte Freundlichkeit. Kleide dich angemessen zur Branche und vermeide übertriebenen Schmuck oder Make-up.

 

Platziere das Foto rechts oben auf dem Lebenslauf oder Deckblatt und sende es als JPG-Anhang bei Online-Bewerbungen.

interview

Kraftfahrzeugmechatroniker/in

DER KFZ-DETEKTIV

Jan Peter Richter | 23 Jahre

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