3 jahre
ø 1200 € brutto
(im ersten Jahr)
Wie soll deine berufliche Karriere nach der Ausbildung weitergehen?
Nach der Ausbildung möchte ich natürlich in meinem jetzigen Büro weiterarbeiten und Berufserfahrung sammeln, damit ich mich weiterbilden kann. (z.B. Steuerfachwirtin und danach Steuerberaterin) Mein Ziel ist es, mich fachlich weiterzuentwickeln und mehr Verantwortung zu übernehmen, damit ich dann in Zukunft selbstständig sein kann.
Welche Tipps würdest
du künftigen Azubis
in deinem Ausbildungs-
beruf geben?
Wichtig ist es von Anfang an gut mitzulernen, um den Anschluss nicht zu verlieren. Immer Fragen stellen, wenn man etwas nicht weiß. Die Ordnung in Unterlagen halten und geduldig sein, denn vieles kommt mit der Zeit. Außerdem sollte man keine Angst vor Fehlern haben.
Wie lange lernst du?
Drei Jahre.
Wie hast du deine
Ausbildungsfirma gefunden?
Über eine Empfehlung.
Welche Fähigkeiten sollte man bei diesem Berufswunsch mitbringen?
Interesse an Zahlen und Gesetzen, Sorgfältige und genaue Arbeitsweise, Verantwortungsbewusstsein, Verschwiegenheit, Zuverlässigkeit, Lernbereitschaft, freundlicher Umgang mit Mandanten.
warum hast du dich für diesen beruf entschieden?
Der Beruf bietet gute Zukunftsperspektiven und viele Weiterbildungsmöglichkeiten. Außerdem möchte ich Steuerberaterin werden und mich selbstständig machen. Ein Verständnis für das Steuerrecht zu haben ist immer hilfreich.
was lernt man in diesem Beruf?
Steuerrecht, Rechnungswesen und Buchführung, Lohn- und Gehaltsabrechnungen, Wirtschaftsund Sozialkunde, Praxis in der Kanzlei.
welchen beruf lernst du?
Im ersten Ausbildungsjahr Steuerfachangestellte in der Steuerkanzlei Kerstin Schubert in Magdeburg.
Fakten zum Berufsbild
STEUERFACH-
ANGESTELLTE/R
Lernorte: Betrieb und Berufsschule
Steuerfachangestellte unterstützen u.a. Steuerberater/innen bei der steuerlichen und betriebswirt-schaftlichen Beratung von Mandanten. Sie erteilen Auskünfte, stehen in Kontakt mit Finanzämtern oder Sozialversicherungsträgern, planen und überwachen Termine und stellen die Einhaltung von Fristen sicher. Sie stehen in engem Kontakt mit den Mandanten, verarbeiten deren Rechnungen, Belege und Kontoauszüge zu einer ordnungsgemäßen Buchführung, bearbeiten Steuererklärungen und überprüfen Steuerbescheide.
Darüber hinaus führen sie Lohn- und Gehaltsabrechnungen für Mandanten oder das eigene Unter-nehmen durch und wirken an der Erstellung von Jahresabschlüssen mit. Bei allen Tätigkeiten berücksichtigen sie stets die aktuelle Rechtslage und geltende Fristen. Außerdem erledigen sie allgemeine Büroarbeiten, führen die Korrespondenz und bereiten Unterlagen für Gesprächstermine mit Mandanten vor.
Quelle: BERUFENET - Stand: 02.01.2026
Welcher Schulabschluss wird erwartet?
Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hochschulreife ein.
Wo arbeitet man?
Beschäftigungsgsbetriebe:
-
in Kanzleien von Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und vereidigten Buchprüfern
-
in Steuerberatungs-, Wirtschaftsprüfungs- und Buchprüfungsgesellschaften
-
bei Wirtschaftsunternehmen in den Bereichen Rechnungswesen, Buchführung oder Personalsach-Bearbeitung
arbeitsorte:
-
in Büroräumen
Worauf kommt es an?
anforderungen:
-
Kommunikationsfähigkeit und Kunden- und Service orientierung (z.B. Mandanten zu Steuerangelegenheiten beraten und dabei individuelle Besonderheiten und Anforderungen beachten)
-
Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. bei der Erstellung von Lohn- und Gehaltsabrechnungen
-
Flexibilität (z.B. beim Wechsel zwischen Kundenkontakt, Zusammenarbeit mit Kollegen u. Vorgesetzten)
-
Lernbereitschaft (z.B. laufend über aktuelle Steuergesetze und relevante Bestimmungen informieren)
schulfächer:
-
Mathematik (z.B. Überschlagen der Umsatzsteuer)
-
Wirtschaft/Recht (z.B. beim Kontieren von Buchungsvorgängen)
-
Deutsch (z.B. bei der Kommunikation mit Mandanten)
tipp
KARRIERE OHNE STUDIUM
MIT AUSBILDUNG
Im Handel und Handwerk wird zunehmend erkannt, dass fehlende Fachkräfte ein großes Problem darstellen. In den kommenden Jahren stehen bundesweit bei etwa 190.000 Unternehmen Firmenübernahmen an. Die wachsende Nachfrage nach akademischen Studiengängen und die geringe Bereitschaft zur dualen Berufsausbildung verschärfen die Fachkräftenachfrage. Auch ohne Hochschulabschluss hast du exzellente Karrierechancen als Führungskraft oder Unternehmer/-in – dank des Meisterbriefs. Starte mit einer dualen Ausbildung in über 100 Berufen, sei es im gewerblich-technischen Bereich wie Tischler/-in oder Friseur/-in, oder im kaufmännischen Bereich wie Automobilkaufmann/-frau. Auch nach der Ausbildung hört das Lernen nicht auf. Das Wissen muss immer auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Die Handwerkskammern, sowie die Industrie- und Handelskammern bieten dir entsprechende berufsbezogene Qualifizierungsmaßnahmen an. Der Meisterabschluss ermöglicht Selbstständigkeit oder Führungspositionen und ist gleichwertig zu einem Bachelorabschluss. Zudem kannst du einen Abschluss auf Master-Niveau erreichen, z.B. als geprüfte/-r Betriebswirt/-in oder Gebäudeenergieberater/-in.
interview
STEUERFACHANGESTELLTE/R
BEHERRSCHER
DER PARAGRAFEN
Lea Alida Rüll | 24 Jahre
